
Foto (c) Jörg Kersten
Lesung mit Carsten Bender in der Heimat 3.0
Auf den Spuren der alten Reinigung
Hohe Straße 21
48366 Laer
Auf den Spuren der alten Reinigung
Foto (c) Jörg Kersten
Lesung mit Carsten Bender in der Heimat 3.0
Foto (c) Dirk Bogdanski
Versierter Botaniker und Freund der Droste – Die vielen Talente des Botanikers Clemens von Bönninghausen
Die Geschichte dieses Literarischen Bühnenstückes liest sich wie ein Märchen. Ein Verwaltungsbeamter entwickelt sich zu einem fachlich versierten Agronomen, wendet sich dann der Botanik und anschließend der Homöopathie zu. Seine erste Patientin ist ausgerechnet Annette von Droste-Hülshoff, die dem Laien-Mediziner lebenslang die Treue hielt und wiederholt betont, dass sie allein ihm den Fortbestand ihres Lebens zu verdanken habe. Die Rede ist von CIemens von Bönninghausen (1785-1864), der in Münster und auf seinem Landsitz Darup eine homöopathische Praxis unterhielt, zu deren Patienten auch die französische Kaiserin Eugénie gehörte.
In ihrer dialogischen Lesung beleuchten der Schauspieler und Rezitator Carsten Bender und der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Walter Gödden die vielen Seiten des westfälischen Universalisten, dessen Ruf weit über Westfalen ausstrahlte. Eine besondere Rolle spielen dabei seine botanischen Interessen: In seinem Werk „Prodromus florae monasteriensis westphalorum“ bestimmte der rastlos tätige Forscher 1.200 westfälische Pflanzenarten.
Ein breites Themenspektrum also, das ebenso informative wie unterhaltsame Einblicke in das Leben und Wirken einer schillernden Persönlichkeit bietet, deren Umtriebigkeit und Einfluss ihresgleichen sucht.
Ort: Alter Hof Schoppmann (Tenne), Am Hagenbach 11, 48301 Nottuln-Darup
Termin: Sonntag, 02. Februar 2025, 16:00 – 18:00 Uhr
Eintritt frei (Förderung durch den LWL-Naturfonds), keine Anmeldung notwendig
Ausstellung:
Es besteht vorher die Möglichkeit, sich die mit dem Botaniker Bönninghausen verbundene Ausstellung „Wo die wilden Pflanzen leb(t)en“ des Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. anzuschauen.
Öffnungszeiten 10:00 – 18:00, Eintritt frei (Förderung durch den LWL-Naturfonds)
Das Café Hof Schoppmann ist ebenfalls bis 18:00 geöffnet.
Clemens Maria Franz von Bönninghausen
Freitag, 29. November 2024, 19:30 Uhr (Einlass ab 19:15 Uhr)
Theater in der Meerwiese
An der Meerwiese 25
48157 Münster
Über diesen Link können Sie ein kostenloses Ticket buchen: Vorlese-Café-Ticket
Omar Khayyam wurde am 18. Mai 1048 in Nishapur, einer Stadt im Nordosten des heutigen Iran, geboren. Er war nicht nur Mathematiker, Astronom, Philosoph und politischer Berater, sondern auch sehr kreativ und schrieb Gedichte, die sogenannten Rubaiyat (Vierzeiler). Eine Sammlung dieser Vierzeiler wurde mittlerweile in viele Sprachen übersetzt und fesselt weiterhin mit Themen wie Liebe, Sterblichkeit und dem Streben nach Wissen.
Khayyams Poesie reflektiert oft die Vergänglichkeit des Daseins und die Wichtigkeit, im Moment zu leben. Die Themen des Rubaiyat finden beim Publikum aller Kulturen und Epochen Anklang und unterstreichen die universelle Anziehungskraft Omar Khayyams, der als Universalgelehrter in seinem Werk die Grenzen von Mathematik, Astronomie und Poesie überschritt. Seine Lösungen kubischer Gleichungen und seine Kalenderreform waren Pionierleistungen, die die Wissenschaftsgeschichte dauerhaft prägten. Seine Lyrik mit ihrer philosophischen Tiefe und lyrischen Schönheit inspiriert nach wie vor Menschen weltweit.
In der Stadt Nishapur wurde das Mausoleum von Omar Khayyam aus weißem Marmor über seinem Grabstein errichtet. Dieses Mausoleum ist ein Symbol der modernen persischen Architektur und Teil des nationalen Erbes des Iran.
Mehrnaz Hadipour wird gemeinsam mit der jungen Dichterin Mohaddeseh Hossini, die auch drei eigene Texte präsentieren wird, ausgewählte Vierzeiler in persischer Sprache vortragen. Der Schauspieler und Sprecher Carsten Bender liefert jeweils die deutsche Übersetzung.
Der Abend wird umrahmt und getragen von musikalischen Darbietungen der Musikgruppe „Delnavazan“ aus Münster. Das „Ensemble & Chor Delnavazan“ verzeichnet seit der Gründung im Jahr 2017 zahlreiche Auftritte in Münster und Umgebung unter der Leitung von Kamand Hadipour (Gesang, Setar). Der Chor bietet ein breites musikalisches Repertoire und arrangiert sowohl traditionelle persische Lieder als auch zeitgenössische Songs, die als Reaktion auf aktuelle Themen und Geschehnisse entstehen. Ihre Auftritte zeichnen sich durch eine starke Ausdruckskraft auf der Bühne aus und feiern das Leben. Das Publikum darf sich diesmal auch auf Vertonungen der Gedichte Omar Khayyams freuen!
Dies ist eine Veranstaltung der Kulturinitiative Coerde | Kulturinitiative Coerde
Was ist das Vorlese-Café?
Muttersprachlerinnen und Muttersprachler nehmen ihr Publikum mit auf eine Entdeckungsreise in andere Kulturen und literarische Welten. Die Zuhörerenden sind eingeladen, dem Klang der fremden Worte, Texte oder Musik zu lauschen und sich von unbekannten Sprachmelodien verführen zu lassen. Anschließend erfolgt die Übersetzung in die deutsche Sprache. Alle Veranstaltungen werden musikalisch begleitet. Kuratiert und moderiert wird das Vorlese-Café von der Gründerin Tanja Stermann.
Die junge Dichterin Mohaddeseh Hossini – Foto (c) Jörg Kersten – medlay.de
Anatole France. Eine Erinnerung
Musikalische Lesung mit Carsten Bender (Rezitation und Fassung) und Laurent Leroi (Akkordeon und Komposition) anlässlich des 100. Todestages des französischen Dichters Anatole France (1844-1924) im Rahmen der „Französischen Woche Heidelberg“
Am 12. Oktober 2024 vor 100 Jahren starb der französische Schriftsteller Anatole France, der am 16. April 1844 in Paris geboren und im Jahr 1921 mit dem Literaturnobelpreis geehrt wurde. Mit Gedichten, Erzählungen und Literaturkritiken machte er sich zunächst einen Namen, der Durchbruch gelang 1881 mit dem Roman Le Crime de Sylvestre Bonnard. Seine zunächst konservative Einstellung wandelte sich zunehmend zu antiklerikaler und humanitär-sozialistischer Gesellschaftskritik. Politisches Engagement – so anlässlich des Fehlurteils gegen Alfred Dreyfus – wurde zum wesentlichen Antrieb seines Schreibens. Die bissige und sarkastische Aufarbeitung französischer Geschichte und Gesellschaft gelang ihm 1908 in Die Insel der Pinguine. An den vielseitigen Literaten, glänzenden Stilisten und engagierten Geist erinnert diese musikalische Lesung mit dem Schauspieler Carsten Bender und dem Musiker Laurent Leroi.
Termin: Samstag, 12.10.2024, 17 Uhr
Ort: VÖLKERKUNDEMUSEUM DER JOSEFINE & EDUARD VON PORTHEIM-STIFTUNG (VPST) an der Universität Heidelberg, Hauptstraße 235, 69117 Heidelberg | Völkerkundemuseum Heidelberg
Herzlichen Dank an Ulrike Kemna vom Deutsch-Französischen Kulturzentrum für die konzeptionelle Vorarbeit, die wertvollen Texthinweise sowie den oben stehenden Ankündigungstext!
Foto: Jörg Kersten
Foto: b7UE
Mit Laurent Leroi | laurentleroi.de und Carsten Bender im Dachbodensaal auf dem Rieselfeldhof;
Special Guest am Freitag: Walter Gödden
Verein zur Förderung von Schauspiel, Literatur und Sprache – Münster e. V. präsentiert
Zwei französisch-deutsche Rezitationsabende mit Musik und Gesang
Freitag, 27. September 2024, 19:30 Uhr:
Die lasterhaften Balladen und Lieder des François Villon – Nachdichtung: Paul Zech
mit Laurent Leroi (Akkordeon), Carsten Bender (Rezitation) und Walter Gödden (Einführung)
Samstag, 28. September 2024, 19:30 Uhr:
Die Gischt der Tage – Eine botanisch-tragische Liebesgeschichte von Boris Vian
mit Laurent Leroi (Akkordeon) und Carsten Bender (Rezitation)
Ort:
Dachbodensaal auf dem Rieselfeldhof, Coermühle 100, 48157 Münster
Eintritt:
jeweils 15,00 € normal/ 10,00 € ermäßigt (nur Abendkasse)
Veranstalter:
Verein zur Förderung von Schauspiel, Literatur und Sprache – Münster e. V. | Verein zur Förderung von Schauspiel, Literatur und Sprache – Münster e. V.
Gefördert von:
Stiftung für Musik und Gesang – Surmund-Tremmel-Stiftung | Stiftung für Musik und Gesang
Kulturamt der Stadt Münster | Stadt Münster – Kulturamt
Zu den beiden Programmen:
Die lasterhaften Balladen und Lieder des François Villon –
Nachdichtung von Paul Zech
Qu’est ce que que j’oy? – Ce suis je. – Qui? – Ton cueur
François Villon
Ich hänge schief vom Mond herab.
Paul Zech
Den Anstoß zu diesem Projekt gab – unwissentlich – der Schriftsteller Peter Kurzeck, der in einem seiner Erzählbücher schildert, wie er seinem Verleger ein paar Zeilen Villon nachts in einer Telefonzelle durch den Hörer sagt – Zeilen, die sich bei näherer Betrachtung als genuine Nachdichtungen Paul Zechs im Geiste Villons entpuppen.
Der Knopfakkordeonist Laurent Leroi und der Schauspieler Carsten Bender präsentieren Auszüge aus den François-Villon-Nachdichtungen des westfälischen Dichters Paul Zech. Walter Gödden gibt eine kurze literaturwissenschaftliche Einführung zu Leben und Werk Villons und Zechs.
Neben den deutschen Nachdichtungen erklingt Villon aber auch im französischen Original: Laurent Leroi interpretiert singend und spielend diverse Gedichte, eine Jargon-Ballade und die Debatte, die Villons Körper mit Villons Herzen führt.
Dauer:
60 Minuten
Die Entstehung dieses Programms wurde gefördert von:
LWL-Kulturabteilung | LWL-Kulturabteilung
Boris Vian
DIE GISCHT DER TAGE
Eine botanisch-tragische Liebesgeschichte
Aus Boris Vians berühmtesten Roman „Die Gischt der Tage“ (früherer Titel: „Der Schaum der Tage“) hat Schauspieler Carsten Bender die botanisch-tragische Liebesgeschichte zwischen Colin und Chloé herausdestilliert, in der Chloé eine weiße Lotusblume in der Lunge wächst und der Snob Colin auf medizinischen Rat hin durch Kauf unzähliger Blumen als Heilmittel peu à peu in den Ruin gerät.
Der Akkordeonist Laurent Leroi wird dazu Chansons von Boris Vian im französischen Original interpretieren, die mit der deutschen Lesefassung in enger Beziehung stehen, z. B. das politisch brisante und antimilitaristische Haltung zeigende „Le deserteur“, das seinerzeit in Frankreich für großes Aufsehen sorgte.
Die Kombination von Texten und Musik spiegelt auch die Vielseitigkeit des Künstlers Boris Vian wider, der Schriftsteller, Jazztrompeter, Chansonnier, Schauspieler, Übersetzer und Leiter der Jazzplattenabteilung bei Philips war.
Dauer:
67 Minuten
Vortragsrechte:
Boris Vian
Gischt der Tage
A.d. Franz. von Frank Heibert
© 1979, 1996, 1998 Societé Nouvelle de Éditions Pauvert
© 1999 Librairie Arthème Fayard, pour l’édition en œuvres complètes
© 2017 für die deutsche Ausgabe: Verlag Klaus Wagenbach, Berlin
Die Recherche für dieses Projekt wurde gefördert durch ein GVL-Stipendium im Rahmen von NEUSTART KULTUR II.
im Rahmen der Ausstellung DOPPELPASS – ダブルパスポート Ich verpackt im Koffer in der Ausstellungshalle am Hawerkamp vom 23. August bis 15. September 2024
Veranstalter des Vorlese-Cafés: Kulturinitiative Coerde
Auf dem Programm stehen die Texte der Schriftstellerin Yoko Tawada (*1960) / 多和田葉子, Berlin, aus ihrem Roman „Das Bad/うころもち “ (1989) und die Gedichte aus dem Buch „Nur da wo du bist da ist nichts / あなたのいるところだけ何もない“ (1987).
Yoko Tawada beschreibt die Welt so, wie sie aussähe, könnte man gleichzeitig träumen und hellwach sein. (Elke Brüns, taz)
Lesung: Satomi Edo / エドサトミ (Japanisch), Carsten Bender (Deutsch)
Musik: Chizuru Amakawa / 天川千鶴 (Klavier): Werke von Tōru Takemitsu / 武満徹 (1930-1996)
Moderation: Tanja Stermann (Gründerin des Vorlese-Cafés)
Diese Lesung findet im Rahmen der Ausstellung DOPPELPASS – ダブルパスポート Ich verpackt im Koffer statt, die von der Künstlerin Satomi Edo kuratiert wird. Die Ausstellung zeigt die Werke japanischer Künstlerinnen und Künstler aus Nordrhein-Westfalen und wird von einem vielfältigen Programm begleitet. Die Ausstellung findet in der Ausstellungshalle am Hawerkamp vom 23. August bis 15. September 2024 statt. Ausstellungseröffnung war am Freitag, 23. August 2024, um 18:30 Uhr. Informationen zum Programm: www.am-hawerkamp.de
Satomi Edo liest ausgewählte Texte in japanischer Sprache. Der Schauspieler und Sprecher Carsten Bender präsentiert sie anschließend auf Deutsch.
Yoko Tawada wurde 1960 in Tokyo geboren und kam 1979 das erste Mal nach Deutschland. Von 1982 bis 2006 lebte sie in Hamburg, seit 2006 lebt sie in Berlin. Sie absolvierte ein Studium der Literaturwissenschaften in Tokyo, Hamburg und Zürich (Promotion).
Ihre ersten literarischen Veröffentlichungen erschienen 1985 und 1986 (in Konkursbuch 16/17: Japan-Lesebuch). Auch Tawadas Debüt erschien im konkursbuch Verlag Claudia Gehrke im Jahr 1987 („Nur da wo du bist da ist nichts“), in Japan erschien ihr erstes Buch 1991 („Sanninkankai“). Ihr Kurzroman „Das Bad“ erschien 1989 zunächst lediglich auf Deutsch; erst in der zweisprachigen Neuausgabe 2010 wurde dann auch der japanische Originaltext veröffentlicht.
Yoko Tawada schreibt auf Deutsch und Japanisch literarische Essays, Romane, Gedichte und Kurzprosa sowie Theaterstücke. Ihre Bücher sind in viele Sprachen der Welt übersetzt. Für ihre Werke erhielt sie auch zahlreiche Auszeichnungen in Deutschland und weltweit, u. a. die Goethe-Medaille, die Auszeichnung „Akutagawa shō“, den Kleist-Preis, die Carl-Zuckmayer-Medaille und den National Book Award. Bisher sind 28 Bücher von ihr im konkursbuch Verlag Claudia Gehrke erschienen. Seit 1987 hielt sie um die 1200 Lesungen in Literaturhäusern, Theatern, Buchhandlungen, Goethe-Instituten, Museen, Kirchen, Tempeln, Schulen und Universitäten in vielen Ländern der Welt.
Die Pianistin Chizuru Amakawa wird die Lesung musikalisch gestalten und die Werke des japanischen Komponisten Tōru Takemitsu (1930-1996) präsentieren. Takemitsu war der erste japanische Komponist, der zu internationaler Bekanntheit gelangte. Er verfolgte eine Fusion westlicher Musik mit der Kultur seiner Heimat. Seine Werke strahlen eine lyrische Intensität aus, die ihre Wurzeln sowohl in der Musik der frühen Moderne (Debussy, Alban Berg) wie auch im experimentellen Ansatz Mitte des 20. Jahrhunderts (John Cage, Morton Feldman) haben. Mittlerweile werden seine Werke weltweit gespielt und Takemitsu gilt als einer der wichtigsten Komponisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. An diesem Abend wird auch von ihm komponierte Filmmusik erklingen.
Chizuru Amakawa studierte zunächst an der Musikhochschule Tokyo. Es folgte ein Aufbaustudium bei Prof. Michael Keller an der Musikhochschule Detmold (Abteilung Münster), das sie im Jahr 2000 mit der Künstlerischen Reifeprüfung erfolgreich abschloss. Neben ihrer Tätigkeit als Klavierlehrerin steht sie regelmäßig als Kammermusikerin auf der Bühne.
Vortragsrechte:
Die Lesung aus beiden Werken erfolgt mit der freundlichen Genehmigung des konkursbuch Verlags Claudia Gehrke.
Hinweise:
In der Pause wird das Publikum die Möglichkeit haben, einige Buchveröffentlichungen der Schriftstellerin Yoko Tawada zu erwerben.
Im Anschluss an die Veranstaltungwird um Spenden gebeten!
Konzept:
Muttersprachler*innen nehmen ihr Publikum mit auf eine Entdeckungsreise in andere Kulturen und literarische Welten. Die Zuhörer*innen sind eingeladen, dem Klang der fremden Worte, Texte oder Musik zu lauschen und sich von unbekannten Sprachmelodien verführen zu lassen. Anschließend erfolgt die Übersetzung in die deutsche Sprache. Alle Veranstaltungen werden musikalisch begleitet.
Ab diesem Jahr werden die Rieselfelder Kulturtage von dem gemeinnützigen Verein zur Förderung von Schauspiel, Literatur und Sprache – Münster e.V. veranstaltet.
Wieder mit Thomas Thieme, Arthur Thieme und Julia von Sell und vielen anderen – das genaue Programm ist abrufbar auf einer separaten vom neu gegründeten Verein betriebenen Website, die von Jörg Kersten und Miriam Benassi von medlay.de erstellt wurde:
www.rieselfelder-kulturtage.de
Der Vorverkauf für die Premiere der überarbeiteten konzertanten Brecht-Aufführung von BAAL mit Thomas Thieme und Arthur Thieme am Sonntag, 25. August um 16 Uhr ist bereits eröffnet:
Ticket für Brechts „Baal“ kaufen
Foto: Jörg Kersten
Foto: Jörg Kersten
Foto: b7UE
Mit Laurent Leroi | laurentleroi.de im Museum Ritter in Waldenbuch | Museum Ritter
GLOSTER und LEROI präsentieren
Boris Vian
DIE GISCHT DER TAGE
Eine botanisch-tragische Liebesgeschichte
Aus Boris Vians berühmtesten Roman „Die Gischt der Tage“ (früherer Titel: „Der Schaum der Tage“) hat der freie Schauspieler Carsten Bender die botanisch-tragische Liebesgeschichte zwischen Colin und Chloé herausdestilliert, in der Chloé eine weiße Lotusblume in der Lunge wächst und der Snob Colin auf medizinischen Rat hin durch Kauf unzähliger Blumen als Heilmittel peu à peu in den Ruin gerät.
Der Knopfakkordeonspieler Laurent Leroi wird dazu Chansons von Boris Vian im französischen Original interpretieren, die mit der deutschen Lesefassung in enger Beziehung stehen, z. B. das politisch brisante und antimilitaristische Haltung zeigende „Le deserteur“, das seinerzeit in Frankreich für großes Aufsehen sorgte.
Die Kombination von Texten und Musik spiegelt auch die Vielseitigkeit des Künstlers Boris Vian wider, der Schriftsteller, Jazztrompeter, Chansonnier, Schauspieler, Übersetzer und Leiter der Jazzplattenabteilung bei Philips war.
Die Recherche für dieses Projekt wurde gefördert durch ein GVL-Stipendium im Rahmen von NEUSTART KULTUR II.
Tanzeela Jamil Buttar – Foto: Tanja Stermann
Musik: Abid Ur Rahman (Gesang auf Urdu) und Karaj Singh (Gesang auf Panjabi)
Auf dem Programm steht die Lesung eines Auszugs aus dem Roman „Gardish-i-Rang-i-Chaman“ (1987), zu Deutsch etwa „Die Farben des Gartens sind stets im Wandel“ von Qurratulain Hyder, einer der herausragenden Schriftstellerinnen der Urdu-Literatur. Sie wurde 1927 in Aligarh, Indien, geboren. Ihr bekanntester Roman „Ag ka darya“ (Der Feuerstrom) aus dem Jahr 1960 gilt als eine Meilenstein in der Entwicklung des Urdu-Romans. Sie wurde mit zahlreichen Preisen für ihr literarisches Schaffen ausgezeichnet. Qurratulain Hyder starb 2007 in Dehli, Indien.
Das Publikum erwartet auch eine Auswahl der Gedichte von Muhammad Iqbal (1877-1938), der als Nationaldichter Pakistans hochgeschätzt wird. Er war Philosoph, Jurist, Dichter und Theologe, außerdem auch ein engagierter Politiker. In Cambridge studierte er Rechtswissenschaften und Philosophie, danach vertiefte er seine Studien in Heidelberg und München. Muhammad Iqbal zählt auch zu den wichtigsten islamischen Denkern des 20. Jahrhunderts. Iqbal schrieb zahlreiche Gedichtbände und hielt Vorträge. Sein Werk ist in drei Sprachen, in Urdu, Farsi und Englisch, verfasst. 1938 starb er in Lahore, der heutigen Hauptstadt der pakistanischen Provinz Punjab.
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