Verein zur Förderung von Schauspiel, Literatur und Sprache – Münster e. V. präsentiert
Kein Reben-, sondern ein Reckenland …
Westfalenbilder in der Literatur

In ihrer dialogischen Lesung stellen Literaturwissenschaftler Walter Gödden und Schauspieler Carsten Bender Westfalenbilder aus verschiedenen literarischen Epochen vor. Sie rezitieren westfälische Autorinnen und Autoren, die „ihr“ Westfalen beschreiben, und Literatinnen und Literaten, die einen Blick von außen auf die Region werfen. Der eine Sprecher weiß etwas mehr als sein Gegenüber, der nachfragt, verallgemeinert oder (satirisch) literarische Zitate einstreut. Eine launige Lesung, die Literaturgeschichte mit Fragen zur westfälischen Identität verbindet. Das Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung im Rahmen des Kulturprogramms zum Jubiläumsjahr 2025 „1250 Jahre Westfalen“ gefördert. Schirmherr des Kulturprogramms ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Eine Produktion des gemeinnützigen Vereins zur Förderung von Schauspiel, Literatur und Sprache – Münster e. V.
https://rieselfelder-kulturtage.de/verein

Terminübersicht:

Mittwoch, 2. April 2025, 19:30 Uhr: Westfälisches Literaturbüro in Unna e.V. | www.wlb.de

Freitag, 4. April 2025, 19 Uhr: Herrenhaus Harkotten in Sassenberg | harkotten.eu

Samstag, 5. April 2025, 18 Uhr: Museum Huelsmann in Bielefeld | www.museumhuelsmann.de

Sonntag, 18. Mai 2025, 17 Uhr: Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde | www.kulturgut-nottbeck.de

Montag, 19. Mai 2025, 19 Uhr: Fontane-Literaturkreis in Bocholt | www.fontanekreis-bocholt.de

Donnerstag, 7. August 2025, 19 Uhr: Rieselfelder Kulturtage 2025 in Münster | rieselfelder-kulturtage.de

Donnerstag, 4. September 2025, 19:30 Uhr: Literaturbüro OWL in Detmold | www.literaturbuero-owl.de

Freitag, 12. September 2025, 19 Uhr: Hille-Haus in Nieheim | peter-hille-gesellschaft.de

 

Foto: Dirk Bogdanski

Grafikdesign Plakat und Flyer: Britta Biermann unter Verwendung eines Fotos von (c) Jörg Kersten

Mohaddeseh Hossini
Fliegen im Fallen
Musikalische Lesung auf Persisch und Deutsch

Die junge Dichterin Mohaddeseh Hossini stellt auf Persisch und Deutsch Texte aus eigener Feder vor – begleitet von Alanna Dongowski und Stijn Bovenkamp an der Harfe. Der Titel des kurzen Prosawerks »Fliegen im Fallen« steht beispielhaft für die Qualität der Texte Hossinis: die, die zuhören, fallen in ein tiefes Loch, werden jedoch aufgefangen und fliegen mit sanftem Optimismus einer ungewissen Zukunft entgegen … Das Programm setzt Empathie an die Stelle von Polarisierung und schafft so eine Basis für gegenseitige Anteilnahme, die wiederum eine wichtige Voraussetzung ist für ein friedliches Miteinander in der Stadtgesellschaft.

Termin:
Sonntag, 9. März 2025, 18:00 Uhr

Ort:
Alte Synagoge
Synagogenstraße 11
48317 Drensteinfurt

Eintritt frei, Spenden willkommen!

Es lesen: Mohaddeseh Hossini, Barbara Kemmler und Carsten Bender
Harfe: Alanna Dongowski und Stijn Bovenkamp
Regie: Barbara Kemmler

© Alle Texte: Mohaddeseh Hossini.

Eine Produktion von GLOSTER
in Kooperation mit Cactus Junges Theater

Gefördert von
Kulturamt der Stadt Münster
Minister für Bundes. und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen
Engagement Global

Unterstützt von
Persisch-Deutsche Kulturbrücke Poll e. V.
Beirat für Entwicklungszusammenarbeit
Integrationsrat Münster

Eine Veranstaltung von:
Stadt Drensteinfurt und Deutsch-Ausländischer Freundeskreis Drensteinfurt e.V. | https://www.daf-drensteinfurt.de/

 

 

© Erika Schmied

 

Verein zur Förderung von Schauspiel, Literatur und Sprache – Münster e. V. präsentiert

Peter Kurzecks „Parisbuch“: Frankfurt-Paris-Frankfurt
Aufbruch nach Paris – alles leuchtet
Buchvorstellung mit Lesung und Gespräch

Der Schriftsteller Peter Kurzeck (1943-2013) hatte es sich zur Aufgabe gemacht, das Alte Jahrhundert – gemeint ist das 20. Jahrhundert – literarisch festzuhalten. Zu Lebzeiten konnte er fünf der auf zwölf Bände angelegten Reihe vorlegen. Seit einigen Jahren erscheinen nun postume Bände auf der Basis der umfangreichen Notizen des Autors. Das jüngst herausgekommene „Frankfurt-Paris-Frankfurt“ – sein sogenanntes Parisbuch – stellen Kurzecks langjähriger Lektor und auch Herausgeber der postumen Bände, Rudi Deuble, und der Schauspieler Carsten Bender vor: Der Aufbruch des jungen Peter Kurzeck nach Paris und – nach seiner Rückkehr – sein Aufbruch in ein Leben als Schriftsteller.
Dann Paris, und der Himmel fängt an zu leuchten. Mit ihm die Bars, die Nächte, die Märkte, das Essen, französische Zigaretten und das Leben.

Die Lesung und der Abdruck des Zitats aus Frankfurt-Paris-Frankfurt erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Verlages © Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH, Frankfurt am Main.

Termin:
Mittwoch, 12. März 2025, um 20 Uhr

Ort:
ROSTA Buchladen
Aegidiistraße 12
48143 Münster

Eintritt:
Vorverkauf und Abendkasse im ROSTA Buchladen: 5,00 € Einheitspreis

Eine Veranstaltung von aufbrüche – literaturfestival [lila we:] 2025, gefördert von der LWL-Kulturstiftung im Rahmen des Kulturprogramms zum Jubiläumsjahr „1250 Jahre Westfalen“. Schirmherr dieses Kulturprogramms ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Weitere Förderer des Festivals sind das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, der Sparkassenverband Westfalen-Lippe und die Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung.

Eine Produktion des gemeinnützigen Vereins zur Förderung von Schauspiel, Literatur und Sprache – Münster e. V.

Unterstützt vom ROSTA Buchladen

 

Auf der Frankfurter Buchmesse im Jahr 2000 probiert Pter Kurzeck die afghanische Kopfbedeckung Rudi Deubles an. Foto (c) Ute Schendel

Foto (c) Jörg Kersten

 

Lesung mit Carsten Bender in der Heimat 3.0

Auf den Spuren der alten Reinigung

»Noch ein Geheimnis« von Raymond Carver und »Tricks« von Alice Munro
Der freie Schauspieler und Rezitator Carsten Bender (Münster) hat ein Gedicht des US-amerikanischen Dichters Raymond Carver (1938-1988) und eine Kurzgeschichte der kanadischen Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro (1931-2024) für seine Lesung in der Heimat 3.0 ausgewählt und dabei inhaltlich an die vormalige Nutzung des Ladenlokals als Textilreinigung angeknüpft: Bietet in Carvers Gedicht »Noch ein Geheimnis« ein soeben aus der Reinigung abgeholter Anzug eine geheimnisvolle Verbindung in eine vergangene Welt, spielt in Munros Geschichte »Tricks« ein grünes Kleid, das nicht rechtzeitig gereinigt werden konnte, die Hauptrolle.
Dauer der Lesung: 70 Minuten
Eine Pause
Termin:
Montag, 17. Februar 2025, 19 Uhr
Eintritt frei, Spenden für die Heimat 3.0 erbeten
Ort:
Heimat 3.0
Hohe Straße 21
48366 Laer

Rechtehinweise:
Die Lesung von Raymond Carvers Gedicht »Noch ein Geheimnis« erfolgt mit freundlicher Genehmigung des S. Fischer Verlag. (c) S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2013. Aus dem Amerikanischen von Helmut Frielinghaus.
Die Lesung von Alice Munros Kurzgeschichte »Tricks« erfolgt mit freundlicher Genehmigung des S. Fischer Verlag. (c) S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2006. Aus dem Englischen von Heidi Zerning.

 

Foto (c) Dirk Bogdanski

Versierter Botaniker und Freund der Droste – Die vielen Talente des Botanikers Clemens von Bönninghausen

Die Geschichte dieses Literarischen Bühnenstückes liest sich wie ein Märchen. Ein Verwaltungsbeamter entwickelt sich zu einem fachlich versierten Agronomen, wendet sich dann der Botanik und anschließend der Homöopathie zu. Seine erste Patientin ist ausgerechnet Annette von Droste-Hülshoff, die dem Laien-Mediziner lebenslang die Treue hielt und wiederholt betont, dass sie allein ihm den Fortbestand ihres Lebens zu verdanken habe. Die Rede ist von CIemens von Bönninghausen (1785-1864), der in Münster und auf seinem Landsitz Darup eine homöopathische Praxis unterhielt, zu deren Patienten auch die französische Kaiserin Eugénie gehörte.

In ihrer dialogischen Lesung beleuchten der Schauspieler und Rezitator Carsten Bender und der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Walter Gödden die vielen Seiten des westfälischen Universalisten, dessen Ruf weit über Westfalen ausstrahlte. Eine besondere Rolle spielen dabei seine botanischen Interessen: In seinem Werk „Prodromus florae monasteriensis westphalorum“ bestimmte der rastlos tätige Forscher 1.200 westfälische Pflanzenarten.

Ein breites Themenspektrum also, das ebenso informative wie unterhaltsame Einblicke in das Leben und Wirken einer schillernden Persönlichkeit bietet, deren Umtriebigkeit und Einfluss ihresgleichen sucht.

Ort: Alter Hof Schoppmann (Tenne), Am Hagenbach 11, 48301 Nottuln-Darup

Termin: Sonntag, 02. Februar 2025, 16:00 – 18:00 Uhr

Eintritt frei (Förderung durch den LWL-Naturfonds), keine Anmeldung notwendig

Ausstellung:
Es besteht vorher die Möglichkeit, sich die mit dem Botaniker Bönninghausen verbundene Ausstellung „Wo die wilden Pflanzen leb(t)en“ des Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. anzuschauen.

Öffnungszeiten 10:00 – 18:00, Eintritt frei (Förderung durch den LWL-Naturfonds)

Das Café Hof Schoppmann ist ebenfalls bis 18:00 geöffnet.

Clemens Maria Franz von Bönninghausen

Anatole France. Eine Erinnerung

Musikalische Lesung mit Carsten Bender (Rezitation und Fassung) und Laurent Leroi (Akkordeon und Komposition) anlässlich des 100. Todestages des französischen Dichters Anatole France (1844-1924) im Rahmen der „Französischen Woche Heidelberg“

Am 12. Oktober 2024 vor 100 Jahren starb der französische Schriftsteller Anatole France, der am 16. April 1844 in Paris geboren und im Jahr 1921 mit dem Literaturnobelpreis geehrt wurde. Mit Gedichten, Erzählungen und Literaturkritiken machte er sich zunächst einen Namen, der Durchbruch gelang 1881 mit dem Roman Le Crime de Sylvestre Bonnard. Seine zunächst konservative Einstellung wandelte sich zunehmend zu antiklerikaler und humanitär-sozialistischer Gesellschaftskritik. Politisches Engagement – so anlässlich des Fehlurteils gegen Alfred Dreyfus – wurde zum wesentlichen Antrieb seines Schreibens. Die bissige und sarkastische Aufarbeitung französischer Geschichte und Gesellschaft gelang ihm 1908 in Die Insel der Pinguine. An den vielseitigen Literaten, glänzenden Stilisten und engagierten Geist erinnert diese musikalische Lesung mit dem Schauspieler Carsten Bender und dem Musiker Laurent Leroi.

Termin: Samstag, 12.10.2024, 17 Uhr

Ort: VÖLKERKUNDEMUSEUM DER JOSEFINE & EDUARD VON PORTHEIM-STIFTUNG (VPST) an der Universität Heidelberg, Hauptstraße 235, 69117 Heidelberg | Völkerkundemuseum Heidelberg

Eintritt: 15 € / ermäßigt 10 €
 
Veranstalter: Deutsch-Französisches Kulturzentrum e.V. | Deutsch-Französisches Kulturzentrum Heidelberg – Centre Culturel Franco-Allemand

Herzlichen Dank an Ulrike Kemna vom Deutsch-Französischen Kulturzentrum für die konzeptionelle Vorarbeit, die wertvollen Texthinweise sowie den oben stehenden Ankündigungstext!

 

 

Foto: Jörg Kersten

Foto: b7UE

Mit Laurent Leroi | laurentleroi.de und Carsten Bender im Dachbodensaal auf dem Rieselfeldhof;
Special Guest am Freitag: Walter Gödden

 

Verein zur Förderung von Schauspiel, Literatur und Sprache – Münster e. V. präsentiert
Zwei französisch-deutsche Rezitationsabende mit Musik und Gesang

Freitag, 27. September 2024, 19:30 Uhr:
Die lasterhaften Balladen und Lieder des François Villon – Nachdichtung: Paul Zech
mit Laurent Leroi (Akkordeon), Carsten Bender (Rezitation) und Walter Gödden (Einführung)

Samstag, 28. September 2024, 19:30 Uhr:
Die Gischt der Tage – Eine botanisch-tragische Liebesgeschichte von Boris Vian
mit Laurent Leroi (Akkordeon) und Carsten Bender (Rezitation)

Ort:
Dachbodensaal auf dem Rieselfeldhof, Coermühle 100, 48157 Münster

Eintritt:
jeweils 15,00 € normal/ 10,00 € ermäßigt (nur Abendkasse)

Veranstalter:
Verein zur Förderung von Schauspiel, Literatur und Sprache – Münster e. V. | Verein zur Förderung von Schauspiel, Literatur und Sprache – Münster e. V.

Gefördert von:

Stiftung für Musik und Gesang – Surmund-Tremmel-Stiftung | Stiftung für Musik und Gesang

 

Kulturamt der Stadt Münster | Stadt Münster – Kulturamt

 

 

Zu den beiden Programmen:

Die lasterhaften Balladen und Lieder des François Villon –
Nachdichtung von Paul Zech

Qu’est ce que que j’oy? – Ce suis je. – Qui? – Ton cueur
François Villon

Ich hänge schief vom Mond herab.
Paul Zech

Den Anstoß zu diesem Projekt gab – unwissentlich – der Schriftsteller Peter Kurzeck, der in einem seiner Erzählbücher schildert, wie er seinem Verleger ein paar Zeilen Villon nachts in einer Telefonzelle durch den Hörer sagt – Zeilen, die sich bei näherer Betrachtung als genuine Nachdichtungen Paul Zechs im Geiste Villons entpuppen.

Der Knopfakkordeonist Laurent Leroi und der Schauspieler Carsten Bender präsentieren Auszüge aus den François-Villon-Nachdichtungen des westfälischen Dichters Paul Zech. Walter Gödden gibt eine kurze literaturwissenschaftliche Einführung zu Leben und Werk Villons und Zechs.

Neben den deutschen Nachdichtungen erklingt Villon aber auch im französischen Original: Laurent Leroi interpretiert singend und spielend diverse Gedichte, eine Jargon-Ballade und die Debatte, die Villons Körper mit Villons Herzen führt.

Dauer:
60 Minuten

Die Entstehung dieses Programms wurde gefördert von:

LWL-Kulturabteilung | LWL-Kulturabteilung

 

Boris Vian
DIE GISCHT DER TAGE
Eine botanisch-tragische Liebesgeschichte

Aus Boris Vians berühmtesten Roman „Die Gischt der Tage“ (früherer Titel: „Der Schaum der Tage“) hat Schauspieler Carsten Bender die botanisch-tragische Liebesgeschichte zwischen Colin und Chloé herausdestilliert, in der Chloé eine weiße Lotusblume in der Lunge wächst und der Snob Colin auf medizinischen Rat hin durch Kauf unzähliger Blumen als Heilmittel peu à peu in den Ruin gerät.

Der Akkordeonist Laurent Leroi wird dazu Chansons von Boris Vian im französischen Original interpretieren, die mit der deutschen Lesefassung in enger Beziehung stehen, z. B. das politisch brisante und antimilitaristische Haltung zeigende „Le deserteur“, das seinerzeit in Frankreich für großes Aufsehen sorgte.

Die Kombination von Texten und Musik spiegelt auch die Vielseitigkeit des Künstlers Boris Vian wider, der Schriftsteller, Jazztrompeter, Chansonnier, Schauspieler, Übersetzer und Leiter der Jazzplattenabteilung bei Philips war.

Dauer:
67 Minuten

Vortragsrechte:
Boris Vian
Gischt der Tage
A.d. Franz. von Frank Heibert
© 1979, 1996, 1998 Societé Nouvelle de Éditions Pauvert
© 1999 Librairie Arthème Fayard, pour l’édition en œuvres complètes
© 2017 für die deutsche Ausgabe: Verlag Klaus Wagenbach, Berlin

Die Recherche für dieses Projekt wurde gefördert durch ein GVL-Stipendium im Rahmen von NEUSTART KULTUR II.

Ab diesem Jahr werden die Rieselfelder Kulturtage von dem gemeinnützigen Verein zur Förderung von Schauspiel, Literatur und Sprache – Münster e.V. veranstaltet.

Wieder mit Thomas Thieme, Arthur Thieme und Julia von Sell und vielen anderen – das genaue Programm ist abrufbar auf einer separaten vom neu gegründeten Verein betriebenen Website, die von Jörg Kersten und Miriam Benassi von medlay.de erstellt wurde:
www.rieselfelder-kulturtage.de

Der Vorverkauf für die Premiere der überarbeiteten konzertanten Brecht-Aufführung von BAAL mit Thomas Thieme und Arthur Thieme am Sonntag, 25. August um 16 Uhr ist bereits eröffnet:

Ticket für Brechts „Baal“ kaufen

Foto: Jörg Kersten

Foto: Jörg Kersten

Foto: b7UE

 

Mit Laurent Leroi | laurentleroi.de im Museum Ritter in Waldenbuch | Museum Ritter

 

GLOSTER und LEROI präsentieren

Boris Vian
DIE GISCHT DER TAGE
Eine botanisch-tragische Liebesgeschichte

Aus Boris Vians berühmtesten Roman „Die Gischt der Tage“ (früherer Titel: „Der Schaum der Tage“) hat der freie Schauspieler Carsten Bender die botanisch-tragische Liebesgeschichte zwischen Colin und Chloé herausdestilliert, in der Chloé eine weiße Lotusblume in der Lunge wächst und der Snob Colin auf medizinischen Rat hin durch Kauf unzähliger Blumen als Heilmittel peu à peu in den Ruin gerät.

Der Knopfakkordeonspieler Laurent Leroi wird dazu Chansons von Boris Vian im französischen Original interpretieren, die mit der deutschen Lesefassung in enger Beziehung stehen, z. B. das politisch brisante und antimilitaristische Haltung zeigende „Le deserteur“, das seinerzeit in Frankreich für großes Aufsehen sorgte.

Die Kombination von Texten und Musik spiegelt auch die Vielseitigkeit des Künstlers Boris Vian wider, der Schriftsteller, Jazztrompeter, Chansonnier, Schauspieler, Übersetzer und Leiter der Jazzplattenabteilung bei Philips war.

 

Die Recherche für dieses Projekt wurde gefördert durch ein GVL-Stipendium im Rahmen von NEUSTART KULTUR II.